Geschlechtergerechtigkeit in der Familie im aktivierenden Sozialstaat

TitreGeschlechtergerechtigkeit in der Familie im aktivierenden Sozialstaat
Type de publicationJournal Article
Year of Publication2013
AuteursKeller, V, Modak, M, Messant, F
JournalRevue suisse de travail social
Volume14
Ticket1
Pagination9-26
Résumé

Im Beitrag «Geschlechtergerechtigkeit in der Familie im aktivierenden Sozialstaat» bearbeiten Véréna Keller, Marianne Modak und Françoise Messant-Laurent die Frage, wie sich die Aktivierungspolitik, hier unter dem Blickwinkel der Transformationen im Geschlechterverhältnis, im Arbeitsfeld der Sozialhilfe zeigen. Die Autorinnen gehen davon aus, dass die staatlichen Richtlinien auf berufliche Autonomie-Ansprüche, Interessen und persönliche Werthaltungen der Sozialarbeitenden treffen, durch welche die Praxis stark mitgeprägt wird. Ihre Studie zeigt, dass Sozialarbeitende nicht vor allem den Vorgaben des aktivierenden Sozialstaates folgen, sondern vielmehr als «moralische Instanz» verschiedene Vorstellungen darüber haben, was eine «gerechte» Familie ist. Die Autorinnen ordnen diese Vorstellungen fünf Modellen zu, denen bestimmte Ausprägungen der geschlechterhierarchischen Arbeitsteilung zu Grunde liegen und die in einer jeweils spezifischen Ausprägung zur Aktivierungspolitik stehen.

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