Unterstützung der Eltern

Der NFS LIVES bietet zusätzlich zu den bereits existierenden Programmen zur Unterstützung der Eltern, die von den Gleichstellungsbüros der Universitäten Genf und Lausanne eingerichtet wurden, vier weitere Hilfsmassnahmen:

  • Die Verlängerung des Vaterschaftsurlaubs auf zwei bezahlte Wochen für alle beim NFS LIVES beschäftigten Väter, deren Vaterschaft während ihres Vertrags eintritt. Der Urlaub muss innerhalb von sechs Monaten nach Geburt oder Adoption des Kindes in Anspruch genommen werden. Diese Massnahme ermöglicht es den Vätern, Verantwortung für die Elternschaft zu übernehmen, und verringert gleichzeitig den Druck, den schwangere Frauen oft empfinden. Zudem trägt sie dazu bei, das verbreitete Vorurteil zu bekämpfen, Kinder und Schwangerschaft seien allein eine Angelegenheit der Frauen. Da eine solche Massnahme innerhalb des gesetzlichen Rahmens der betreffenden Institution erfolgen muss, wird jeder Fall einzeln behandelt und eine adäquate und passende Lösung erarbeitet.
    >>
    Weitere Informationen für LIVES Mitglieder
  • Das Ausstellen eines „Childcare Cheque” für beim LIVES tätige Eltern, die sich an einer wissenschaftlichen Tätigkeit in Verbindung mit dem NFS beteiligen müssen (Doktorandenprogramm, Meetings, Konferenzen usw.), so dass diese die Betreuung ihres Nachwuchses während besagter Tätigkeit finanzieren können. Diese Massnahme zielt darauf ab, den beim LIVES tätigen Eltern die Teilnahme an derartigen Veranstaltungen zu erleichtern.
    >> Weitere Informationen für LIVES Mitglieder
  • Finanzielle Unterstützung für LIVES Eltern, die an einer wissenschaftliche Aktivität teilnehmen (Doktoratsprogramm, Besprechung, Kongress, usw.) und für die dadurch zusätzliche Kosten für die Betreuung der Kinder entstehen.
    >> Weitere Informationen für LIVES Mitglieder
  • Die Erstellung der „LIVES Guidelines for flexible working practices”  innerhalb des NFS LIVES bezüglich der Arbeitsorganisation (Zeitpunkt für Sitzungen, Home-Office, Urlaubsplanung). Durch diese bewährten Verfahren soll vermieden werden, dass sich Mitarbeitende rechtfertigen müssen, wenn sie ein Gleichgewicht zwischen beruflichem und privatem Leben bewahren wollen. Die Massnahme wendet sich auch gegen die mit der Elternschaft verbundenen Stereotypen sowie eine Stigmatisierung der Eltern und soll eine Arbeitsumgebung schaffen, in der sich das Beruf- und Privatleben leichter vereinbaren lassen.

Kontakt: Sabine.KradolferMorales@unil.ch oder equality@lives-nccr.ch